Presse
Wo Nachwuchs gut wächst
[aktualisiert: 20.10.2017]
Unten finden Sie den Artikel des Wirtschaftsmagazins 2017/2018 zum Download.
  WiMa_Artikel_Nachwuchs.pdf
     
 
Lebendige Industrieregion im Grünen
[aktualisiert: 02.11.2015]
Unten finden Sie den Artikel des Wirtschaftsmagazins 2015/2016 sowie einen Artikel der Wirtschaftsförderung Erzgebirge zum Download.
  Erzgebirge_final_WiS15.pdf
  Wirtschaftsmagazin Sachsen 2015-2016.pdf
     
 
Sachsens Unternehmer des Jahres 2015
[aktualisiert: 06.07.2015]

Zum zehnten Jubiläum von Sachsens Unternehmer des Jahres, konnte die Meyer Drehtechnik GmbH sich gegen 70 starke Mitbewerber durchsetzen und den Titel nach Marienberg holen.

Wir sind stolz auf diese Auszeichnung und vor allem auf unsere Belegschaft, mit welcher das Erreichte überhaupt erst möglich wurde.

Vielen Dank an EUCH und an die zahlreichen Gratulanten!

Jörn & Daniel Meyer

Weiter unten finden Sie Presseartikel zur Auszeichnung zum Download.

  150424_Freie Presse_Zwei Marienberger sind Sachsens Unternehmer des Jahres.pdf
  150425_Freie Presse_Sachsens Unternehmer des Jahres.pdf
  150425_Sächsische Zeitung_Ein Traum für die Meyers.pdf
     
 
Mit dem richtigen Dreh zum Erfolg
[aktualisiert: 29.04.2015]

Erzgebirgische Erfolgsgeschichten: MEYER Drehtechnik GmbH

Mit dem richtigen Dreh zum Erfolg

Wer viel im Auto unterwegs ist, dem ist das Geräusch vertraut: Klick. Der Sicherheitsgurt rastet ein. Was die Meisten nicht wissen, zum Klick gehört mehr als das Gurtschloss mit dem rotem „Press“-Knopf. Im Schaft dieses Bauteils befinden sich ein Stahlseil und ein Kolben. Darin verbirgt sich eine kleine Menge Sprengstoff. Wenn es zu einem Unfall kommt, zündet im Kolben eine kleine Sprengladung und strafft den Gurt zusätzlich, um den Fahrer zu sichern. Die Kolben, in denen sich die explosive Mischung befindet, werden u.a. im Familienunternehmen Meyer in Marienberg hergestellt. Vor allem für die Automobilindustrie werden hier im Erzgebirge Drehteile produziert und das mit großem Erfolg: Das 15-jährige Firmenjubiläum begeht das Unternehmen mit 140 Mitarbeitern, begonnen haben die Brüder und Geschäftsführer Jörn und Daniel Meyer 1999 mit 15 Angestellten.

Marienberg, 12. September 2014. Die Meyer Drehtechnik GmbH aus Marienberg ist eine der größten Drehereien der Erzgebirgsregion und produziert vorrangig für die Automobilbranche. Das mittelständische Familienunternehmen ist spezialisiert auf die Fertigung von Präzisionsdrehteilen für Mittel- und Großserien im Durchmesserbereich von 5 mm bis 90mm. Diese kommen als Motorenkomponenten zum Einsatz, aber auch für Sicherheitstechnik oder Frühwarnsysteme werden Bauteile von der Meyer Drehtechnik hergestellt.

Aktuell arbeiten am Standort in Marienberg 140 Mitarbeiter und weitere Einstellungen sind geplant. Aufgrund konstant starker Auftragszahlen und der Notwendigkeit für weitere Produktionskapazitäten hat das Unternehmen in den vergangenen Monaten eine neue Fertigungshalle ganz in der Nähe des jetzigen Standortes im Marienberger Gewerbegebiet Am Federnwerk errichtet. Die Fertigstellung der neuen Halle und das 15-jährige Firmenbestehen, das genaugenommen bereits am 5. Juli 2014 war, wird nun, gemeinsam mit der Belegschaft, am 20. September 2014 gefeiert.

Die Wurzeln des Unternehmens liegen in einer 500 Quadratmeter großen Halle. Der Vater der Brüder Jörn und Daniel Meyer, die zugleich Botschafter des Erzgebirges sind, stellte hier ab 1994 mit einfacher Zerspanungstechnik Drehteile her. Die Brüder arbeiteten im Familienbetrieb mit und firmierten diesen 1999 in die Meyer Drehtechnik GmbH um. Heute führen Jörn, der Facharbeiter für Werkzeugmaschinen und Daniel, ausgebildeter Industriemechaniker einen hochmodernen Maschinenpark, der sich über mehrere Produktionshallen erstreckt. „Unsere Entwicklung wäre ohne unser hochmotiviertes Team in dieser Form nicht möglich gewesen. Die Feier ist deshalb ein besonderer Dank an alle.“, fasst Daniel Meyer zusammen.

 

Innovativ und kundenorientiert: Der Systempartner für Drehtechnik

Im Bereich von Motor- und Fahrgestellkomponenten ist die Meyer Drehtechnik an der Produktion innovativer Technologien beteiligt. So werden in diesem Bereich vor allem Endstücke für gebaute Nockenwellen in Marienberg produziert. Anders als bei Nockenwellen die aus Vollmaterial geschmiedet oder gegossen werden, ist der Bausatz leichter, kostengünstiger, eröffnet die Möglichkeit verschiedene Materialien optimal einzusetzen. Die Flexibilität in der Fertigung wird damit erhöht, wodurch die gebaute Nockenwelle Maßstäbe in der Dynamik und Kraftübertragung setzen kann. Bereits millionenfach in Fahrzeugen im Einsatz, geht die Entwicklung stetig weiter. Gemeinsam mit Partnern aus der Region und im technischen Austausch mit Kunden optimiert die Meyer Drehtechnik GmbH die Produktion der Nockenwellenendstücke weiter – und das mit Erfolg.

Das Portfolio des Marienberger Familienunternehmens reicht inzwischen weit über den eigentlichen Zerspanungsprozess hinaus. Die Brüder Jörn und Daniel Meyer setzen auf Komplettlösungen für ihre namhaften Automotive-Kunden. So zählen auch das Härten, Schleifen und Montieren zum Leistungsspektrum des Unternehmens. Durch eine der modernsten Induktionshärteanlagen Europas ist die Meyer Drehtechnik in der Lage Bauteile partiell zu härten. Um dieses Verfahren weiter zu optimieren, arbeitet der erzgebirgische Mittelständler in einem Forschungsprojekt mit der TU Chemnitz und absolviert Tests in der Induktionshärteanlage.

Mit einer konsequenten Null-Fehler-Strategie ist die Meyer Drehtechnik für Kunden längst mehr als ein reiner Lohnfertiger: Neue Produkte werden in enger Zusammenarbeit geplant und realisiert. „Wir sind stets auf der Suche nach neuen Fachkräften, denn wir wollen weiter wachsen. Bei uns haben Technikinteressierte die Möglichkeit Prozesse mit zu gestalten und im Team Projekte zu entwickeln.“, erläutert Daniel Meyer. Am Ende rollte zwar in Marienberg kein fertiges Fahrzeug vom Band, einen wesentlichen Beitrag zur Sicherheit und Effizienz moderner Fahrzeuge zahlreicher deutscher und internationaler Automobilhersteller, darunter Volkswagen, Audi, Porsche, Ferrari uvm., leisten die Drehtechniker aus dem Erzgebirge dennoch täglich.

Hintergrundinformation Regionalmanagement Erzgebirge:

Das Regionalmanagement Erzgebirge versteht sich als Dienstleister und Berater, aber auch als Ideengeber und Promoter für die Region. Im Projekt „Erzgebirge 2020“ soll das Erzgebirge durch ein aktives Regional- und Standortmarketing als Wirtschaftsstandort und lebenswerte Region in Deutschland bekannt gemacht werden.

Quelle:

Regionalmanagement Erzgebirge

Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH
Adam-Ries-Straße 16
D-09456 Annaberg-Buchholz

 

 

 
Familienfirma hat Nachwuchs im Blick, Freie Presse vom 30.05.2013
[aktualisiert: 29.04.2015]

Meyer Drehtechnik in Marienberg setzt auf Themen wie Familienfreundlichkeit und Ausbildung. Gestern wurde das Unternehmen ausgezeichnet.

Von Babette Zaumseil

Marienberg - Das Marienberger Familienunternehmen Meyer Drehtechnik, das zu 95 Prozent der Automobilindustrie zuliefert, setzt gleich mehrfach auf den Nachwuchs. Etwa bei der Ausbildung: Seit 2001 wurden 30 Jugendliche ausgebildet, aktuell lernen dort sieben junge Leute. Die Firma unterhält unter anderem eine Patenschaft zu einer Klasse und ist Praxispartner einer Schule. Zudem beteiligt sie sich an den Ausbildungsbörsen der Arbeitsagentur. Geschäftsführer Jörn Meyer unterstrich gestern die Wichtigkeit, sich für den Firmennachwuchs zu engagieren: "Vor sechs, sieben Jahren kamen 50 Bewerbungen. Heute gibt es Firmen, die gar keine mehr haben." Wichtig sei zum Beispiel die Teilnahme an Ausbildungsbörsen.

Der Leiter der Arbeitsagentur Annaberg-Buchholz, Thomas Berndt, der gestern in der Firma die Arbeitsmarktzahlen vorstellte, überreichte Jörn Meyer zudem das "Ausbildungszertifikat der Bundesagentur für hervorragendes Engagement in der Nachwuchsarbeit." Damit werden bis zu drei Unternehmen im Jahr für die Zusammenarbeit mit dem Arbeitsamt, ihre Teilnahme an dessen Veranstaltungen und ihre hohe Bereitschaft zur Ausbildung gewürdigt.

Aktuell habe sich der Arbeitsmarkt gut entwickelt, schätzte Thomas Berndt ein: "Der Motor kommt allmählich in Bewegung, wenn auch mit leicht angezogener Handbremse." Die Arbeitslosenzahlen gingen im Vergleich zum Vormonat um fast 1900 zurück, die Quote fiel auf 8,7 Prozent.

Bei seinem gestrigen Besuch in Marienberg informierte sich der Behördenleiter auch über das Thema Familienfreundlichkeit. Nachwuchsförderung beginnt bei Meyer Drehtechnik im gewissen Sinn bereits mit der Krippe. So übernimmt das Unternehmen die Betreuungskosten für Krippen- und Kindergartenkinder. Zudem wird laut Personalleiterin Nadja Hahn die Elternzeit gefördert, indem individuelle Formen gefunden werden, diese Zeit zu gestalten beziehungsweise jene danach. Kinderweihnachtsfeier, Baby-Begrüßungspaket, Erholungsbeihilfe und die Möglichkeit eines Mitarbeiterdarlehens sind nur einige weitere Eckpunkte rund um das Thema Familienfreundlichkeit.
 
  http://youtu.be/v2DJhIVy4dw
   
Freie Presse vom 21.12.2012: Zwei Brüder sind als Botschafter des Erzgebirges unterwegs
[aktualisiert: 15.09.2014]
  fp_20121221.pdf
     
 
Quelle: Pressemittteilung Fa. DÜRR, Anwenderbericht - Claudia Denninger April 2010
[aktualisiert: 29.04.2015]

Alles dreht sich um den Kunden

Drehen, Fräsen, Härten, Schleifen und Montieren – seit 1994 hat sich die Meyer Drehtechnik GmbH mit der Fertigung hochpräziser Drehteile aus den unterschiedlichsten Materialien im Markt etabliert. Von Marienberg im Erzgebirge beliefert das Unternehmen namhafte Automobilhersteller und deren Zulieferer mit Produkten, die in Motoren, Getrieben und Hydrauliksteuerungen ihren Einsatz finden. Modernste Technik und optimierte Fertigungsprozesse sind die Basis des Unternehmenserfolgs, und dies nicht nur im Hinblick auf den eigentlichen Zerspanungsprozess. Um das breite Produktspektrum effizient reinigen zu können, entschied sich die Meyer Drehtechnik GmbH schon 2005 für eine flexible Reinigungslösung von Dürr Ecoclean, die „Ecoclean Universal 71C“. Die Einbindung eines neuen Produktes in das Portfolio der Meyer Drehtechnik führte die beiden Unternehmen 2009 erneut zusammen: neben einer maßgeschneiderten Lösung zum Reinigen von Nockenwellenendstücken erarbeitete man gemeinsam eine vollautomatische Lösung, die einen reibungslosen Materialfluss sicher stellt.

Eine breite Produktpalette mit vielfältigen Reinigungsaufgaben
Die Meyer Drehtechnik GmbH ist ein mittelständisches Familienunternehmen mit rund 85 Mitarbeitern. Was 1994 in einer gemieteten Halle und mit einfachster Drehtechnik auf 500 m2 begann, ist heute zu einem hochmodernen Maschinenpark einschließlich eigener Induktivhärterei und produktionsbegleitender SPC-Messtechnik gewachsen. Die Verbindung von schneller, wirtschaftlicher CNC-Technik mit den Vorteilen kurvengesteuerter Drehautomaten ermöglicht die Fertigung unterschiedlicher Produkte aus allen zerspanbaren Materialien, und das sowohl in mittleren als auch in großen Losgrößen. Die Palette der hergestellten Produkte reicht von Einzelteilen über komplett montierte Baugruppen bis hin zu fertigen Endprodukten. Den Kunden der Meyer Drehtechnik bietet dieses Portfolio um-fassende Möglichkeiten. Für die Teilereinigung bedeuten die Vielfalt der Werkstücke und Verschmutzungen den Einsatz einer flexibel ausgelegten Reinigungsanlage mit hoher Leistung und Qualität. Auf Basis dieser Vorgabe erwarb die Fa. Meyer schon im Jahre 2005 ihre erste Reinigungsanlage von Dürr Ecoclean, eine voll ausgestattete „Universal 71C“. Die Anlage, die auf Basis nicht halogenierter Kohlenwasserstoffe arbeitet, ist generell besonders leistungsfähig bei der Entfernung von Ölen und Fetten. Um die vielfältigen gestellten Aufgaben erfüllen zu können, wurde sie mit drei Tanks - zwei zum Reinigen der Werkstücke, einer zum Konservieren - sowie einer Ultraschalleinheit und diversen Filtrationssystemen ausgestattet. Mit 16 verschiedenen Waschprogrammen ist sie sowohl zur Vor als auch zur Feinreinigung einsetzbar – je nach Werkstück, Verschmutzung und Sauberkeitsanforderung. Daniel Meyer, einer der beiden Geschäftsführer, erläutert: „Die Anlage überzeugt uns seit rund fünf Jahren durch ihre Flexibilität, Prozesssicherheit und den geringen Wartungsaufwand. Sie war an dieser Stelle eindeutig die richtige Wahl.“

Neue Aufgaben für Produktion und Reinigung
In der Zwischenzeit hat sich die Meyer Drehtechnik für ihre Kunden längst zu mehr als einer Lohnfertigung entwickelt: heute plant und realisiert man neue Produkte in enger Zusammenarbeit. So war es nur logisch über einen neuen, automatisierten Fertigungsprozess nachzudenken, als 2008 ein großer deutscher Automobilhersteller mit einem Projekt zur Herstellung eines neuen Nockenwellenendstücks auf Meyer zukam. Das Werkstück sollte nach dem eigentlichen Drehvorgang zunächst vorgereinigt, dann sandgestrahlt, anschließend endgereinigt, konserviert und getrocknet werden. Um präzise und wirtschaftlich arbeiten zu können, musste eine vollautomatische Lösung - einschließlich Werkstückhandling zwischen den einzelnen Bearbeitungsschritten – her. Schon früh wurde Dürr Ecoclean für die Automatisierung, sprich das Handling und den Transport der Waren nach dem eigentlichen Drehvorgang, in die Projektbearbeitung mit einbezogen. Erarbeitet wurde eine vollautomatische Lösung, bei der Dürr Ecoclean die Beschickung und den Warenfluss zwischen Aufnahme, Reinigungsanlage, Sandstrahlen und Abgabe sicherstellt. Reinigungsseitig fiel die Entscheidung erneut auf eine Kohlenwasserstoff-Anlage, eine „Ecoclean Compact 80C“, deren ausgereifte Verfahrenstechnik durch vielfältige Prozessvarianten im Heiß- und/oder Kalttauchverfahren mit nachfolgender Dampfentfettung einen sicheren und wirtschaftlichen Reinigungserfolg bietet. Das eingesetzte Lösemittel wird im laufenden Betrieb permanent mit Hilfe einer leistungsstarken Vakuumdestillation aufbereitet, seine Qualität ist dadurch gleichbleibend hoch. Separiertes Öl wird über eine Bypass-Destillation ausgetragen. Der gesamte Prozess wurde vor gut einem Jahr in Betrieb genommen und läuft rund und störungsfrei. Jörn Meyer, zweiter Geschäftsführer, ist von seinem Vorgehen überzeugt: „Unser Denken und Handeln dreht sich konsequent um unsere Kunden. So ist auch Dürr Ecoclean. Unsere Zusammenarbeit entwickelt sich, genau wie wir uns mit unseren Kunden weiter entwickelt haben. Die neue, automatisierte Lösung ist ein gangbarer Weg, um auch im Inland wettbewerbsfähig produzieren zu können.“

 
Quelle: Wochenspiegel - Jana Kretzschmann Februar 2010
[aktualisiert: 29.04.2015]
Der Mensch wächst mit seinen Aufgaben

Marienberg (jas). Nach diesem Motto arbeitet Marco Oettel aus Marienberg. Der heute 29Jährige erlernte den Beruf eines Industriemechanikers und ist seit einigen Jahren im Unternehmen Meyer Drehtechnik GmbH in Marienberg als Mitarbeiter in der Qualitätssicherung tätig. Gegenwärtig qualifiziert sich der junge Mann in der DPFA Akademiegruppe in Chemnitz zum „Staatlich geprüften Techniker“ weiter. Aufgrund seiner guten Leistungen wurde er ausgewählt, am Technikerpreis 2010, teilzunehmen. Dieser wurde übrigens auf Initiative der DPFA dieses Jahr erstmalig ins Leben gerufen. Bis zum 28. Februar werden dazu noch Anmeldungen (Infos unter www.technikerpreis.de) angenommen. Mit dem Technikerpreis soll die Zielstellung, herausragendes Engagement von technischem Fachkräftenachwuchs zu würdigen, verfolgt werden. Zur Sicherung von hochqualifizierten Arbeitsstellen in der Region und zur Förderung von jungen Absolventen/innen der Technikerausbildung werden die besten Abschlussarbeiten im Rahmen des Technikerpreises 2010 auch honoriert. Das Thema von Herrn Oettels Technikerabschlussarbeit bezieht sich auf die Einführung eines Werkzeugausgabesystems für Standardwerkzeuge. Seit Wochen arbeitet er fleißig an der Umsetzung. Durch dieses System sollen Lagerbestände digitalisiert, Verwechslungen vermieden, eine höhere Transparenz im Lager sowie eine Reduzierung des Personalaufwandes erreicht werden, um nur einiges zu nennen. Der heute 29Jährige hat sich vorgenommen, mit seinem „Werk“ ganz vorn mitzumischen und für sich und seinem Betrieb diese Anerkennung des DPFAs zu holen. „Mein Ziel ist es außerdem, zusätzliches Wissen zu erlangen, mich zum qualifizierten Fachpersonal zu entwickeln und in der Firma flexibel einsetzbar zu sein,“ erklärte er.
 
Quelle: Freie Presse - Antje Flath Februar 2007
[aktualisiert: 29.04.2015]
Marienberg. Annähernd 2,5 Millionen Euro will die Meyer Drehtechnik GmbH im Gewerbegebiet Am Federnwerk in Marienberg bis 2009 noch einmal in den Standort Marienberg investieren. Das Geld soll hauptsächlich in die Erweiterung des Maschinenparks fließen, kündigt Geschäftsführer Daniel Meyer an. Damit erhöht sich die Gesamtinvestition des Unternehmens seit der Ansiedlung in Marienberg im Jahr 2000 auf rund 17 Millionen Euro. In den zurückliegenden beiden Jahren waren beispielsweise für rund 2 Millionen Euro unter anderem eine neue Logistikhalle gebaut sowie Verwaltungs- und Sanitärräume erweitert worden. Ein Teil des Geldes kommt in Form von Fördermitteln vom sächsischen Wirtschaftsministerium. Das hat nach eigenen Angaben allein im vorigen Jahr mit mehr als 9,2 Millionen Euro Unternehmen im Mittleren Erzgebirgskreis unterstützt. Damit seien Investitionen von insgesamt mehr als 60 Millionen Euro ermöglicht worden. Damit konnten laut Ministerium 1740 Arbeitsplätze in der Region gesichert und rund 260 neu geschaffen werden. „Wir wären ohne diese Zuschüsse nicht so schnell gewachsen“, kommentiert Daniel Meyer die finanzielle Hilfe aus Dresden, die er für notwendig erachtet. Und gewachsen ist der ursprünglich auf Großolbersdorf stammende Familienbetrieb in den zurückliegenden Jahren enorm: Die Zahl der Arbeitsplätze ist von 15 bis 20 im Jahr 2000 auf mittlerweile 80 gestiegen. Rekrutiert werden die Beschäftigten vor allem aus dem im Unternehmen ausgebildeten Nachwuchs. Denn: Geeignetes Fachpersonal zu finden – Spezialisten, die CNC-gesteuerte Maschinen einrichten und bedienen können, sei nach wie vor schwierig, sagt Daniel Meyer. So würden jedes Jahr zwei bis drei Lehrlinge eingestellt, die bei entsprechender Leistung nach ihrer Ausbildung auch übernommen werden – vorwiegend Zerspanungsmechaniker in der Fachrichtung Drehtechnik. Produziert werden auf den computergesteuerten Drehmaschinen vor allem hochpräzise Teile für Automobilzulieferer. Die Produkte aus Marienberg sind in Motoren, Getrieben und Hydrauliksteuerungen aller deutschen Automobilhersteller zu finden. Um die Qualität ihrer Erzeugnisse noch weiter zu erhöhen, wurde das Produktionspektrum erst kürzlich um die Induktivhärtung erweitert. Ein Verfahren, bei dem im Gegensatz zum konventionellen Härten nicht das komplette Werkstück aufgeheizt wird, sondern nur die Randschicht. Dadurch bleibt das Bauteil mechanisch flexibler und kann leichter nachgearbeitet oder gerichtet werden. Dabei arbeiten die Marienberger mit einer der modernsten Anlagen ihrer Art in der Welt.
 
Quelle: Freie Presse - Swen Uhlig Oktober 2005
[aktualisiert: 29.04.2015]
Meyer Drehtechnik stärkt Standort Marienberg - Unternehmen profitiert von neuen Autofabriken in Sachsen – Produktion im Erzgebirge wird erweitert – Zusätzlich Expansion nach Tschechien

Marienberg. Manchmal ist eine Erfolgsgeschichte auch an Zufälle geknüpft. Wie zum Beispiel die Investition der Meyer Drehtechnik GmbH in Marienberg. Ursprünglich wollte die Unternehmerfamilie aus Großolbersdorf vor fünf Jahren ihre neue Produktionshalle im Gewerbegebiet von Drebach errichten lassen. Davon bekam der Marienberger Bürgermeister Thomas Wittig Wind, griff flugs zum Telefon und bot den Investoren ein passendes Grundstück zum kleinen Preis an. So viel Entgegenkommen überzeugte. Im Januar 2000 eröffnete das Unternehmen seine Produktionsstätte im Marienberger Gewerbegebiet am Federnwerk.Seitdem hat der mittelständische Betrieb eine rasante Entwicklung hinter sich. In den fünf Jahren am neuen Stammsitz in Marienberg hat sich der Jahresumsatz auf jetzt5,5 Millionen Euro mehr als verdoppelt, die Mitarbeiterzahl wuchs auf 65. Derzeit ist erneut die Erweiterung der Produktionsanlagen im Gang. „Wir platzen aus allen Nähten“, sagt Geschäftsführer Daniel Meyer, der gemeinsam mit seinem Bruder Jörn den Betrieb vor fünf Jahren von seinem Vater Manfred Meyer übernommen hatte.Gebaut wird derzeit eine neue Logistikhalle, zudem wird das Verwaltungs- und Sozialgebäude erweitert. „Letztendlich läuft es aber darauf hinaus, mehr Maschinen aufstellen zu können“, sagt Meyer. Die Produktionsfläche soll daher um ein Drittel vergrößert werden; die Anzahl der Maschinen um 10 auf dann 50 wachsen – alles computergesteuerte Drehmaschinen übrigens, auf denen Drehteile vor allem für Automobilzulieferer hergestellt werden. Die Produkte aus Marienberg sind dann in Komponenten wie Motoren, Getrieben und Hydrauliksteuerungen von allen deutschen Automobilherstellern zu finden.Die gute Entwicklung der Meyer Drehtechnik GmbH hängt daher auch unmittelbar mit den Investitionen der Autohersteller in Sachsen zusammen. Volkswagen produziert in Zwickau, Chemnitz und Dresden; BMW und Porsche in Leipzig. „Während vor Jahren noch90 Prozent des Umsatzes aus den alten Bundesländern kam, sind heute fast 50 Prozent aus Sachsen“, schätzt Daniel Meyer ein. Ein zweiter Grund für die Erfolgsgeschichte des Unternehmens sieht er in den verlässlichen Partnern in der Region. „Vor allem mit unserer Hausbank, der Sparkasse Mittleres Erzgebirge, läuft die Zusammenarbeit sehr gut“, fügt er hinzu. So konnte der mittelständische Betrieb seit Firmengründung fast 20 Millionen Euro investieren – ein Großteil davon in Marienberg.Dennoch geht der Druck zur Landflucht, den die Autohersteller auf ihre Zulieferer ausüben, auch an den Meyers nicht vorbei. „Mittlerweile ist das weniger eine Frage der Kosten, denn wir kalkulieren im Erzgebirge mittlerweile mit den selben Kosten wie in Tschechien“, sagt Meyer. Ein Grund dafür sei das rasante Lohnwachstum im Nachbarland. Weil aber dennoch immer mehr Auto- und Komponentenproduzenten in Böhmen eine Fertigung unterhalten, erwarten sie das auch von ihren Zulieferern. „Wir sind daher gerade dabei, ein Tochterunternehmen in Liberec zu gründen“, sagt der Geschäftsführer. Dort soll eine kleine Produktion mit zunächst sechs Beschäftigten aufgebaut werden. Der Standort Marienberg werde davon profitieren, ist Meyer überzeugt. Die drei Millionen Euro, die derzeit in Marienberg investiert werden, sind dafür der beste Beweis.Und dennoch bleibt ein großes Problem. „Das Schwierigste ist es für uns mittlerweile, geeignetes Fachpersonal zu finden“, sagt der Geschäftsführer. Zwar bekomme man wäschekorbweise Bewerbungen, doch Spezialisten, die CNC-gesteuerte Maschinen einrichten und bedienen können, sind nur selten dabei. Der einzige Ausweg: selbst Lehrlinge auszubilden. „Seit 2000 haben wir jedes Jahr jeweils vier bis sechs junge Leute ausgebildet und fast alle übernommen“, sagt Meyer. Dies soll auch in den nächsten Jahren so fortgeführt werden.
 
Aktuelles
03.11.2017 Neuer Mehrspindler eingetroffen!

In Kalenderwoche 31 wurde der neue Mehrspindler INDEX MS40-8 angeliefert. Die Maschine verfügt über acht Motorspindeln mit denen komplexe Stangen- und Futterteile in kürzesten Taktzeiten...
Finde mehr heraus.

05.09.2016 Top Leistung!

Finde mehr heraus.
Seit 2006 sind wir nach ISO/TS 16949
zertifiziert.
Finde mehr heraus.
Wir sind Botschafter des Erzgebirge!
Finde mehr heraus.
2015 wurden wir mit einem
besonderen Preis bedacht.
Finde mehr heraus.